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2018 - Reise nach Balaruc-les-Bains

 

Tagebuch über die Fahrt nach Balaruc-les-Bains

 

vom 15.09. – 23.09.2018

 Samstag, den 15.09.

 Um sechs Uhr gab es kein Zurück, der Bus fuhr Richtung Balaruc.

In Luxemburg die erste Rast, Jochem hat nochmal Sprit gefasst.

 Dann hat sich Birgit hinters Steuer gesetzt und den Bus bis kurz vor Vichy gehetzt.

 Jetzt hat Jochem den Bus wieder übernommen, und wir sind gut in Vichy angekommen.

 Ein schöner Badeort aus Napoleons Zeit. Bis zum Zentrum hatten wir es nicht weit.

 Offene Tür bei der Opera, da mussten wir hin, war doch klar.

 Ein wunderschönes Opernhaus, wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

 Und dann die Kirche St. Blaise im Art Deco Stil, mit bunten Fenstern, ganz, ganz viel.

 Die schwarze Madonna thronte im Seitenaltar, das Städtchen Vichy gefiel uns wunderbar.

 Nun noch das Abendessen im Hotel, so verging der erste Tag ganz schnell.

 

 Sonntag den 16.09.

 8:15 Uhr – der Bus stand bereit, für manche eine unmenschliche Zeit.

 Doch schon bald war das frühe Aufsteh’n vergessen, man war auf das Tagesprogramm versessen.

 In Issoire war eine Klosterkirche zu sehen, mit bunten Säulen und Fresken, wunderschön.

 Wir besuchten die Kirche einige Zeit, und waren dann zur Weiterfahrt bereit.

 Die führte uns zur Brücke von Millau, eine riesige Hängebrücke mit Niveau.

 Von sieben Pfeilern wird die 2,5 km lange Brücke getragen, eine ganz tolle Leistung, muss man sagen.

 Die längste Schrägseilbrücke der Welt, sie wurde 2004 in Betrieb gestellt.

 Nach einer kurzen Mittagsrast ging es weiter ohne Hast.

 Weinfelder, Wälder und vulkanische Höh’n konnte man vom Bus aus seh’n.

 Jetzt war es nur noch ein kurzes Stück bis zur Ankunft in Balaruc.

 Die Zimmer wurden in Augenschein genommen, eine kurze Erkundung des Feriendorfs unternommen,

 und nach dem reichhaltigen Abendbuffet war auch der 2. Tag passé.

 

Montag, den 17.09.2018

 Am Montagmorgen war kein Programm, so mancher dann im Swimming-Pool schwamm.

Die Anderen erkundeten Balaruc, zum Mittagessen waren alle zurück.

 Nachmittags fuhren wir nach Marseillan und schauten uns den Wermut-Hersteller Noilly Prat an.

Wir erfuhren, wie man aus Kräutern mit Bedacht einen leckeren Wermut macht.

 Ob Amber, Rouge, Original oder Extra Dry, wir probierten sie alle und fühlten uns frei.

 

Dienstag, den 18.09.2018

 Heute, es schien wieder die Sonne, fuhren wir zum Weltkulturerbe Carcassonne.

 Seit 1226 in französischer Hand, wurde sie zur königlichen Festung ernannt.

 Im Château Comtal war viel zu sehen, wir konnten sogar über die Stadtmauer gehen.

 Das Mittagessen war eine Wucht, das haben die Reiseleiter gut ausgesucht.

 Als Überraschung kam dann noch auf die Schnelle unser Mitglied aus Frankreich, die Danielle.

 Nachmittags konnten wir noch im Städtchen flanieren, dann tat uns der Bus nach Balaruc kutschieren.

 Es war, wie immer, ein schöner Tag, an den man noch gerne denken mag.

 

Mittwoch, den 19.09.2018

 Nach Sête, einem Städtchen maritim, fuhren wir am Mittwoch hin.

 Am Kanal Du Midi die Kais und Kanäle erfreuten uns und taten gut der Seele.

 Wir entdeckten das Beste, was die Region zu bieten hat,

 auf dem Markt im Stadtzentrum: Wir waren platt!

 Nach dem Mittagessen war freie Zeit, viele waren das Besichtigen leid.

 Doch zum Glück war der Swimming Pool nicht weit.

 Andere gingen in die Stadt, wo es gutes Eis gegeben hat.

 Und abends meinte man: Oh weih, es sind schon 5 Tage vorbei.

 

Donnerstag, den 20.09.2018

Der freie Vormittag war ein Muss, doch um 13:00 Uhr saßen wir wieder im Bus.

 Und bald schon kamen wir dann an, an den 9 Schleusen von Fonséranes.

 Ein riesiges Projekt von 300 m Länge und 21 m Höhenüberwindung, das ist ne Menge.

 So etwas sahen wir noch nie, bei dem im 17. Jahrhundert erbauten Kanal Du Midi.

 Dann fuhr uns der Petit Train mitten nach Béziers hinein.

 Wir besichtigten die Stadt, die schöne Sehenswürdigkeiten hat.

 Die Kathedrale St. Nazaire bewunderten wir sehr.

 Doch lange währte nicht das Glück, mit dem Petit Train mussten wir zum Bus zurück.

 Und wieder ging ein Tag vorbei, die Zeit vergeht schnell, 1,2,3.

 

Freitag, den 21.09.2018

 Eine Seefahrt, die macht lustig, eine Seefahrt die macht schlau,

 und so schipperten wir eine Stunde über das Bassin de Thau.

 Wir erfuhren vieles über Austern, die im Bassin gezüchtet werden,

 eine Delikatesse, es gibt nichts Besseres auf Erden.

 Sechs Austern und ein Gläschen Wein, luden im Restaurant zum verkosten ein.

 Ein bisschen Zitrone, ein Schlückchen Wein, dann schlürft man die Auster in sich hinein - das ist fein!

  Nachmittags ging es nach Pézenas, ein Städtchen, in dem Moliêre einst saß.

 Mit vielen kleinen romantischen Gassen, doch bald mussten wir es wieder verlassen.

 Zum Schluss, es klingt ein wenig verrückt,

 probierten wir in der Abbaye de Valmagne nach der Besichtigung Wein aus Languedoc,

 und dann ging es nach Balaruc zurück.

 

Samstag, den 22.09. und Sonntag, den 23.09.2018

 Der Tag des Abschieds kam und uns wurde klar, der Urlaub in Balaruc war wieder wunderbar.

 Zwischenstation in Orange, einer kleinen Stadt, die ein antikes Theater hat.

 Hier machte der Bus Rast eine Weile, und wir sausten zum Amphitheater in Eile.

 Der Bus fuhr weiter dann nach Beaune, viele kannten das Städtchen schon.

 Und am Sonntag fuhr dann der Verein in unser schönes Pulheim ein.

  Wie immer sind wir des Lobes voll, die Reise fanden wir ganz toll.

 Birgit und Elisabeth ein Dankeschön, mit Euch kann man getrost auf Reisen geh’n.

 Horst, Dein Zeitzeichen war interessant, vieles davon war uns unbekannt.

 Und Jochem, Du fuhrst wie immer sicher und gelassen,

 und brachtest uns aus den engsten Gassen.

 Lothar Vöpel

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