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2016 - Reise nach Guidel

Reise in die Bretagne

- weitere Fotos unten -

Reiseteilnehmer der Reise an die Loire und nach Guidel

 

 Guidel vom 21.05. – 29.05.2016

Am Samstag, den 21.05., ging es ab.
44 Freunde waren auf Trab.
Sie freuten sich, das ist doch klar,
auf die Schlösser an der Loire.
Anschließend wollten sie ganz schnell
in das schöne Feriendorf Guidel.

Amboise war unser erstes Ziel,
ein Städtchen, das uns sehr gefiel.
Und erst das Abendessen im „Lion d’Or“,
wir kamen uns wie die Fürsten vor.

Am nächsten Morgen fuhren wir froh
zum schönen Wasserschloss Chenonceau.
Die Schlafzimmer der vielen Damen
ließen das süße Leben von damals erahnen.

Nachmittags fuhr der Bus uns vor
das gewaltige Schloss Chambord.
56 m hoch und 156 m lang,
da wurd’s selbst dem mutigsten Ritter bang.
282  Kamine und 426 Räume
brachten dem Reinigungspersonal Alpträume.
Im „La Cave aux Fouées“ das Abendessen
ließ alle Strapazen vergessen.

Am nächsten Tag, so war geplant,
sollte nach Guidel gehen die Fahrt.
Doch weil wir gerade waren in der Näh‘,
besuchten wir noch das Schloss Langeais.
Hier zögerte Charles VIII. gar nicht lange
und heiratete die Anne de Bretagne.

Zügig ging die Fahrt dann weiter,
alle Guidelfreunde waren heiter.
Doch in Guidel, es war schon jeck,
fehlte ein Koffer im Gepäck.
Doch nach bangen 48 Stunden
wurde der Koffer in Amboise wiedergefunden.

Der erste Tag in Guidel war vormittags frei,
man unternahm so mancherlei.
Und nachmittags, so stand’s im Programm,
stand eine Küstenwanderung an.
10 km bergauf und bergab,
brachte uns alle so richtig auf Trab.

Und so kletterten wir ganz munter
den Berg hinauf, den Berg hinunter.
Nur einer, der fiel aus der Rolle,
er stürzte an einem Felsen ganz dolle.

Unser Ziel am nächsten Tag war Vannes,
die Hauptstadt vom Department Morbihan.
Auf dem Markt dort gab es dies und das,
so machte auch das Bummeln Spaß.

Ein Shuttle-Bus brachte uns zum Hafen,
wo wir ein nettes Lokal antrafen.
Ein tolles Menü auf einem Schiff,
das war ein Mittagessen mit Pfiff.

Dann bestiegen wir alle einen Kahn,
der schipperte uns durch den Golf von Morbihan.
Nach Île-aux-Moines wurden wir gebracht,
der Insel, wo die Sonne lacht.

Der Donnerstag begann in Ruhe,
wir schonten unsere Wanderschuhe
und erkundeten die nahe Umgebung
mit ruhiger und schonender Bewegung.

Nachmittags ging’s nach Pont Aven
Wo viele große Künstler hab`n geschlafen.
Bei einer Wanderung durch den Bois d’Amour
kam man sich ganz verwunschen vor.

Und abends in Belambras Bar
erschien am Karaoke-Himmel ein neuer Star.
Anja Theißen brachte mit ihrem Singen
alle Fan-Herzen zum Schwingen.

Am Freitag, dem letzten Tag in Guidel,
fuhr uns der Bus nach Quimperlé schnell.
Der Markt dort war eine Augenweide,
und machte uns allen große Freude.

Der Nachmittag brachte uns dann froh,
ins romantische Städtchen Concarneau.
Zum Abschluss ging’s tata tatü
zum Einkauf in den Super U.

Am Samstag, wir konnten es kaum fassen,
mussten wir das Feriendorf verlassen.
Die schönen Tage in Guidel
vergingen leider viel zu schnell.

In Amiens verbrachten wir die letzte Nacht.
Wir besuchten die Kathedrale mit Bedacht.
Und dann im „Le Quai“ das Abendessen
ließ den Abschiedsschmerz vergessen.

Die Reiseleitung hat mit Bedacht
eine tolle Reise ausgedacht.
Birgit hat Hotels gebucht
und gute Lokale ausgesucht.
Täglich hat sie die Schäfchen gezählt
und festgestellt, dass keines fehlt.
Elisabeth hat uns intensiv und brav
viel erzählt von Frankreich und von Sofie la Girafe.
Horst hat uns täglich mit geschichtlichen Ereignissen bedacht
und unser Wissen noch größer gemacht.

Fehlte im Bus mal Wasser oder Kaffee,
schwebte herbei eine gute Fee.
Anja hat mit viel Geschick
uns alle im Bus mit Getränken beglückt.

Und Jochem, der Fünfte im Quintett,
war wie immer zuvorkommend und nett.
Er hat, und das hat uns begeistert,
alle Gefahren ruhig gemeistert.
Selbst als das Benzin wurde rationiert,
ist er weiter gefahren ungeniert.

Der Guideler Freundeskreis
euch Fünfe sehr zu schätzen weiß.
Die Fahrt mit euch war wunderschön,
wir sagen allen „Dankeschön“.

(Lothar Vöpel)

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