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2017 - Reise La Napoule

La Napoule vom 5.5. – 14.5.2017

 

 In diesem Jahr, man hat’s geahnt,

hat der Freundeskreis wieder eine Reise geplant.

Nach La Napoule bei Cannes soll die Reise geh ‘n,

alle fanden das wunderschön.

Doch die Zahl der Anmeldungen war zu groß,

wer mitfahren durfte, entschied das Los.

So kamen am 5. Mai in der Morgendämmerung

46 glückliche Gewinner zum Parkplatz, voller Schwung.

Man begrüßte sich mit Handschlag und mit Kuss

und dann nix wie rein in den Bus.

Mit dem Sitzplan in der Hand,

ist jeder zu seinem Platz gerannt.

 

Zwischen den Flüssen Rhône und Saon(e)

liegt die schöne Stadt Lyon.

Hierher hat uns der Bus gebracht,

im Hotel Campanile haben wir übenacht`.

 

Am nächsten Morgen, beim Frühstücksbuffet,

ertönte plötzlich ein großes „O Weh“.

Wir alle haben es kaum geglaubt,

2 Handtaschen wurden im Frühstücksraum geklaut.

Die Täter zu finden hatte keinen Zweck,

Diebe und Handtaschen waren weg.

 

So stiegen wir betroffen in den Bus,

der uns nach La Napoule bringen muss.

In Fontaine de Vaucluse bei der Mittagsrast

hat man uns einen kräftigen Regenschauer verpasst.

 

Wir suchten Unterschlupf ganz schnelle,

in Hauseingängen und in der Kapelle.

Doch alle wollten, das wäre doch schön,

die Quelle des Flusses Sorgue seh’n.

Bald hörte er auf, der starke Regen,

und wir konnten uns doch noch zur Quelle bewegen.

 

Gegen 18:00 Uhr endlich, wir haben’s gehofft,

empfing uns der Ferienclub „Le Domaine d’Agecroft“.

Eine stattliche Burg, am Berge gelegen,

wir konnten uns vor Ehrfurcht kaum bewegen.

Und abends, auf der Burgterrasse,

waren wir uns einig: „Hier ist es Klasse“.

 

La Napoule heißt übersetzt: die neue Stadt,

die einiges zu bieten hat.

Tolle Villen am Berges Hang,

machten uns die Zähne lang.

Und auch im Hafen, die tollen Jachten,

konnte man mit Staunen betrachten.

Der Spaziergang nach La Napoule entlang am Strand

war für uns alle interessant.

 

Und abends im Salle de spectacle die Show,

entlockte uns ein begeistertes Wow.

 

Der Montag war voll ausgebucht,

wir fuhren hin zum Gorge du Loup.

Die Loup, ein Fluss mit starkem Gefälle,

fließt in das Mittelmeer ganz schnelle.

Die Loup, sie ist schon ganz schön munter,

brüllend und tosend stürzt sie ins Tal hinunter.

 

Nach dem Mittagessen in Gourdon,

machten wir uns nach Grasse davon.

Ein Städtchen mit ganz besonderem Duft,

Parfümwolken lagen in der Luft.

 

Und abends Tanz im Spektakel-Saal,

aber tanzen wollten doch nicht all‘.

 

Am Dienstag passierte nicht so viel,

eine Fahrt nach Cannes war unser Ziel.

3 Stunden hatten wir Zeit, die Stadt zu erkunden

und haben sie als sehr schön empfunden.

 

Der Nachmittag brachte uns freie Zeit.

Viele Aktivitäten standen bereit.

Ein Teil der Truppe spielte Boule,

die anderen lagen faul am Pool.

Manche gingen an den Strand,

wo man ein ruhiges Plätzchen und ein kühles Blondes fand.

Einige Wenige, kulturerfahren,

sind mit der Bahn zum Picasso-Museum nach Antibes gefahren.

 

Und abends, es war kaum zu glauben,

konnte uns ein Künstler mit Kunststücken verzaubern.

 

Mittwochs, der Urlaub war halb vorbei,

hatten wir morgens schon wieder frei.

Wir freuten uns so ganz im Stillen,

denn wir konnten wieder chillen.

 

Nach dem Mittagessen hatten wir dann

ein erlebnisreiches Programm.

Nach St.Paul de Vence ging unsere Fahrt,

ein kleines Bergdorf, ganz apart.

Viele Künstler haben sich hier nieder gelassen,

auch Marc Chagall, man kann’s nicht fassen.

Hier schuf er Werke, wunderschön,

und auf dem Friedhof kann man sein Grab noch seh’n.

 

Am Donnerstag, früh in der Kühle,

fuhren wir nach Opio zur Olivenmühle.

Hier wurde uns allen beigebracht,

wie man aus Oliven Olivenöl macht.

 

Dann konnten wir 3 Öle probieren

und über den Geschmack diskutieren.

Zum Schluss gab’s noch ein Glas Wein, rosé,

wir fanden das alles toll und o.k.

 

Nachmittags fuhren wir nach Cann(es),

dort legt die Fähre zur Insel Marguerite an.

Wir bestiegen das Schiff mit frohem Sinn

und fuhren dann zur Insel hin.

 

Nach 15 Minuten waren wir dort

und besuchten u.a. das Fort.

Es hat einst als Staatsgefängnis existiert,

hier war auch der „Mann mit der Maske“ inhaftiert.

 

Freitags, es schien wieder die Sonne,

fuhren wir zum Markt von Valbonne.

In allen Gassen am Straßenrand

hatten die Händler ihren Stand.

Die Frauen jauchzten voll Entzücken,

die Männer mussten die Geldbörse zücken.

 

Kein Programm am Nachmittag,

jeder kann machen, was er mag.

Manche fanden es ganz schön,

im Supermarkt shoppen zu geh’n.

Andere spazierten am Strand zur Stadt,

wo man das „Châteuchen“ besichtigt hat.

Der letzte Abend im schönen Schloss,

den Koffer packen und dann geht’s los.

 

Wir haben uns hier wohlgefühlt,

bei gutem Essen und Wein, gut gekühlt.

Wehmütig blicken wir zurück

auf 5 Tage voller Glück.

 

Noch eine Nacht in Besancon verbracht

und bald schon wieder die Heimat lacht.

 

Danke wollen wir jetzt sagen:

Jochen, der in allen Lagen,

völlig ruhig und ungerührt

uns sicher durch den Verkehr geführt.

Seine souveräne Art

hat uns manchen Angstschweiß erspart.

 

Horst Ehlert hat an all den Tagen,

wichtige Ereignisse vorgetragen.

So bestätigt sich auf diese Weise,

mit dem Freundeskreis macht man eine Bildungsreise.

 

Zum Schluss ein Lob auf die Reiseleitung,

unsere verlässliche Begleitung.

Die Reise wurde von ihnen ausgedacht,

ich finde, sie haben es super gemacht.

Das Programm war interessant und schön,

wir haben wieder viel geseh’n.

Birgit und Elisabeth, wir danken Euch sehr,

organisiert solche Reisen noch viele mehr.

 

(Lothar Vöpel)